DAX-Betrachtung im Wochenchart
Eine Woche mit größeren Schwankungen ging wieder einmal zu Ende. Der DAX, der sich zwar zum Wochenende nochmals erholte musste zwischenzeitlich starke Tagesverluste hinnehmen und so schloß auch die gesamte Woche mit einer roten Wochenkerze ab. Er befindet sich noch oberhalb der waagrechten Unterstützungslinie (siehe Chart), sollte diese Unterstützungslinie aber brechen, so ist durchaus schnell weiteres Rückschlagspotential gegeben.
Die stärkeren Rückgänge gegenüber dem amerikanischen Leitindex Dow Jones müssen den Problemen der EURO-Zone, sprich dem “Griechenland”-Problem zugesprochen werden. Immer mehr Anleger verlassen den schwächelnden Euro und nehmen Ihre Gewinne, die Sie ja in den deutschen Aktienwerten noch haben, mit. Die deutliche Erhöhung des Rettungsvolumen für Griechenland (und hier trägt Deutschland ja einen Löwenanteil) in der vergangenen Woche führte zu diesen Rückgängen. Auch der Euro gab gegenüber dem US-Dollar Mitte der Woche deutlich nach (erholte sich aber ebenfalls wieder zum Wochenende hin).
Da diese Unwegsamkeiten der Staatsverschuldungen im EURO-Raum ja keineswegs vom Tisch sind (wir berichteten ja bereits hier im Artikel der letzten Woche: Gold kennt nur eine Richtung – wieso?), können hier weitere starke Tagesschwankungen durchaus folgen. Aus diesem Grund ist es um so wichtiger, sich strikt an die eigenen Risk- & Moneymanagementregeln zu halten. Auch wenn dadurch der ein oder andere Trade unglücklich ausgestoppt wird. Besser einmal zuviel mit kleinem Verlust ausgestoppt zu werden, als ohne Stopploss bei einem Crash alles zu verlieren.
So sehen wir auch unseren Trade nach Handelssystem im DAX der vergangenen Woche nicht als problematisch an, nein er war korrekt nach Handelsregeln und nach Riskmanagement durchgeführt. In unseren anderen Trades nach Handelssystem´TT007R liegen wir ja noch erfreulich im Gewinn. Auch Gold zieht nun wieder an und strebt nach dem Hoch von Anfang Dezember.
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