DAX Trade nach Handelsregel erneut ausgestoppt
Wie bereits am Wochenende angekündigt wurden wir heute zum DAX Schlusskurs aus unserem Trade ausgestoppt. Dies ist nun der zweite Trade in diesem Jahr in Folge, bei dem unser Stopp ausgelöst wurde. Der Verkauf der Position wurde bei 5660 Punkten durchgeführt, was somit einem Verlust von 520 Punkten entspricht. Die Unsicherheiten in den Märkten sind im Moment einfach zu groß, so dass auch dieses Mal kein neues Hoch generiert werden konnte.
In diesem Jahr befinden wir uns in einer großen Seitwärtsbewegung bzw. wenn die Entwicklung so weiter verläuft in einer größeren Umkehrformation. In solchen Phasen generieren Trendsysteme generell Verluste. In der Summe mit den anderen gehandelten Indices (SMI, Nasdaq und GOLD) befinden wir uns in diesem Jahr dennoch im Plus.
Am Wochenende hat uns einer unserer Kunden auch auf die Problematik des End-of-Day-Stoploss hingewiesen, deshalb wollen wir dies auch noch einmal hier aufgreifen. Da unser Stop-System ja am Schlusskurs des Tages erst wirksam wird, kann es sein, dass der Kurs tagsüber deutlich unter oder oberhalb unseres Parabolic-Indikators kurzfristig verweilt um am Abend wieder innerhalb der Tradingrange zu sein. Dies hat natürlich einen gravierenden Nachteil, angenommen der DAX wäre heute weitere 500 Punkte gefallen, dann hätten wir mit einem deutlichen Verlust die Position am Abend schließen müssen.
Hier gehen wir wie folgt vor. Wir setzen auch tagsüber unseren Stop immer ca 1-2% unterhalb des Vortages-Parabolicwertes und werden so beim ein oder anderen Trade zwar auch ausgestoppt, sind aber vor zu starken crashartigen Rückgängen bewahrt. Für unsere Performanceübersicht haben wir aber immer den wirklichen Schlusskurs verwendet, woran man sieht, dass sich auf Dauer im Schnitt diese Problematik gar nicht so sehr stellt (für die Psyche ist es aber ungemein wichtig).
Gerne können Sie uns Ihre Ideen hier im Kommentar hinterlassen, vielleicht kommt so ja eine fruchtbare Ideensammlung für alle zustande. Ansonsten beantworten wir gerne auch jede Mailanfrage persönlich.
In solchen “Seitwärts-Jahren” (vor allem wie in den letzten 3 Monaten) verstärken wir unsere Intraday-Aktivitäten, da hier wesentlich kurzfristigere Trends von Bedeutung sind. Mehr zum Kurzfrist-Trading auf www.trading-setups.com




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